6 Wochen Co-Living und Co-Working an der Algarve – Frühling in Portugal

Alltagsprobleme beim Aufbau eines ortsunabhängigen Lebens, die Vorteile von Co-Living auf Zeit und Tipps für die Auswahl einer geeigneten Location
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In diesem Blogartikel möchte ich über die Vorteile von Co-Living schreiben, die insbesondere für angehende ortsunabhängige Familien und digitale Nomaden gelten, die am Anfang ihres neuen Lebens stehen.

Es gibt ja viele verschiedene Formen von Co-Living und Co-Working:

Es gibt auch richtige Communities, wo gleichgesinnte Menschen dauerhaft entweder durchgehend oder mit Unterbrechungen durch Reisen zusammen leben. Außerdem gibt es bezahlte Workations, die von jemandem angeboten werden, der die Unterkünfte organisiert und vorbucht und wo dann eventuell noch Vorträge, Workshops und Einzelcoaching inkludiert sind.

Hier meine ich aber explizit das Co-Living auf Zeit ohne Schwerpunkt auf besondere Angebote – ein verabredetes lockeres Zusammenleben von Gleichgesinnten, die online arbeiten und Kinder haben. Das Ganze findet in einem bestimmten Zeitraum statt, wobei aber nicht jeder zwangsläufig genau zum selben Datum an- und abreisen muss.

Ich habe dieses Frühjahr mit meiner Tochter bei so einem Co-Living in Südportugal mitgemacht und finde, dass das super ist! So etwas ist auch ganz leicht zu organisieren, dazu gibt es am Ende des Artikels noch ein paar Tipps!

Spaß am Strand

Ich kannte Kristina und Andreas Frank, die die Location ausgesucht haben und zu dem Co-Living eingeladen haben, bereits online, ebenso ein paar weitere Teilnehmer. Mit Lena und Mik Busch habe ich schon online zusammengearbeitet, Linda und Oscar hatte ich bereits in Spanien live kennengelernt, mit einigen hatte ich schon mal geschrieben und andere lernte ich neu kennen. Es war sehr spannend, Menschen live zu treffen, die ich schon online kannte und ich fand es toll, mich auszutauschen und zu erfahren, was jeder dieser Leute so macht, um sich das ortsunabhängige Leben zu finanzieren.

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1,5 Jahre lang hatte ich alles allein gemacht und nun merkte ich, was das für ein Unterschied war! Es war sehr inspirierend und tat gut, ähnlich denkende Leute um mich herum zu haben, und auch die Kinder taten sich zusammen und hatten Spaß, ich brauchte mir keine Sorgen um meine Tochter zu machen, sie war entweder im Pool oder irgendwo auf dem Gelände unterwegs, oder mit ihren Freundinnen im Restaurant, was sich auf dem Gelände befindet. Und: Jede Familie hatte ihren eigenen Bungalow mit Küche, Bad und Terrasse und unterschiedlich vielen Zimmern, so dass das Ganze auch keinen WG-Charakter hatte – jeder hatte also einen Rückzugsraum und gleichzeitig konnte man sich gegenseitig besuchen, so wie man wollte.

Die Location befindet sich an der Algarve in der Nähe von Lagos. Lagos ist eine schöne kleine Stadt mit Ambiente, wo es alles gibt, was man braucht. Es gibt schöne Strände, direkt in der Stadt, aber auch außerhalb. In unmittelbarer Nähe gibt es schöne Dörfer zu entdecken, man kann Bootstouren zu schönen Felsformationen unternehmen. Samstags ist in Lagos ein Wochenmarkt (Bauernmarkt), auf dem man zu günstigen Preisen Obst, Gemüse, Kräuter und selbstgemachte Soßen bekommt. In vielen Orten gibt es auch Markthallen, die immer bis mittags geöffnet sind, wo man ebenfalls günstiger als im Supermarkt frisches Obst und Gemüse bekommt.

 

Alltag und Herausforderungen des ortsunabhängigen Lebens

Der Alltag des ortsunabhängigen Lebens mit Kindern hat schon einige Herausforderungen.

Du bist gerade dabei, dir ein komplett neues Lebenssystem aufzubauen, und das solltest du nicht unterschätzen!
Gerade in der Anfangszeit sitzt du viel am Notebook und bist am Arbeiten, weil ja alles erstmal richtig ins Laufen gebracht werden muss. Du hast aber noch keine Routine, noch nicht genug Aufträge oder Verkäufe. Und natürlich möchtest du auch deine Umgebung genießen, etwas mit deinen Kindern unternehmen, Ausflüge machen, schwimmen gehen, mit ihnen Lernprogramme durchgehen, für sie da sein, soziale Kontakte schaffen etc.

Wie kriegst du das alles unter einen Hut?
Auch wenn du bereits eigene digitale Produkte vertreibst, mit einem einzigen Launch hast du ja noch nicht für die Zukunft ausgesorgt – für das bequeme Zurücklehnen musst du also erstmal den Punkt erreicht haben, an dem du dir das leisten kannst, und von der legendären 4-Stunden-Woche (Buch von Tim Ferris) bist du noch weit entfernt.

Viele angehende digitale Nomaden und Leute, die gerade mit dem ortsunabhängigen Arbeiten anfangen, geraten ohne es beabsichtigt zu haben, in Stress, stehen unter finanziellem Druck, bevor der ersehnte Erfolg sich eingestellt hat und denken dann, sie haben etwas falsch gemacht, schaffen es nicht oder kreieren sich ein neues Hamsterrad.

 

Mein eigener Start in die Ortsunabhängigkeit mit Ups und Downs

Ich selbst musste am Anfang wirklich viel arbeiten, da ich mir mein Einkommen überhaupt erst noch aufbauen musste. Als ich gestartet bin, hatte ich Geld für ca. 3 Monate und danach sollte (musste) es laufen. Es hat geklappt, mir innerhalb dieser 3 Monate ein kleines Einkommen aufzubauen. Trotzdem rate ich jedem, zeitlich nicht ganz so knapp zu kalkulieren. In meinem Fall jedoch ging es nicht anders, ich wollte aus verschiedenen Gründen schnell aus Deutschland weg und zunächst schauen, ob meine zweite Heimat Andalusien etwas für uns ist.

Den ersten Monat war ich mit meiner Tochter in Almunecar, wo wir bei einem älteren Mann wohnten, dem ich im Haushalt geholfen habe (Frühstück machen, Wohnung putzen, Abendessen machen, Medikamente geben). Von 11-17 Uhr hatte ich frei und bin dann immer einen Großteil dieser Zeit mit meiner Tochter ans Meer gegangen, wo sie schnorcheln konnte. Oft gingen wir dann noch essen oder fütterten Straßenkatzen.

Was ich allerdings vermisste, waren einheimische Kinder am Strand und auf der Straße, was ich sehr schade fand, da ja Schule eigentlich nicht den ganzen Tag geht. Ich erfuhr aber, dass viele Kinder entweder in einer Ganztagsbetreuung waren, weil beide Eltern den ganzen Tag arbeiten, oder ansonsten nachmittags ein strukturiertes Hobby-Programm haben.

Gearbeitet habe ich in der Zeit früh morgens von 5 bis 8 Uhr und zusätzlich zwischen 15 und 17 Uhr. 1 Tag die Woche war komplett frei.

Das war alles noch ziemlich locker und gut strukturiert.

Bei meinem zweiten „Wohnen-gegen-Hand-Job“ hatte ich zwei Hündinnen zu betreuen und war mit meiner Tochter von morgens 9 Uhr bis abends gegen 22 Uhr oder später allein im Haus, da der Besitzer den ganzen Tag, außer 1 Tag die Woche, in seinem Restaurant arbeitete.

Wir wohnten in einer total schönen Gegend in Almunecar-Taramay. Dort gibt es 3 superschöne Strände in unmittelbarer Nähe, aber wieder waren da keine Kinder zum Spielen. Für einen Sportverein oder andere Aktivitäten für Kinder war meine Tochter noch nicht bereit, einfach deshalb, weil sie nur ein ganz bisschen Spanisch konnte. Locker mit Nachbarkindern zu spielen wäre also besser gewesen.

Hier waren wir 2 Monate, machten Spaziergänge mit den Hunden, ich putzte das Haus und hatte online auch immer wieder Aufträge. Dann im zweiten Monat hatte ich meinen ersten großen Auftrag und verkaufte zusätzlich einen großen Teil der Restware von meinem ehemaligen Onlineshop. Dadurch war ich so beschäftigt, dass ich viel Zeit am Computer verbrachte und wenig Freizeit mit meiner Tochter hatte, in der wir wirklich Sachen unternehmen oder Ausflüge hätten machen können. Sie genoss zwar ihre schulanwesenheitsfreie Zeit und lernte viel im Umgang mit Hunden (die eine Hündin bekam Welpen zu der Zeit), machte ihre Onlineschule, chattete mit Freundinnen in Deutschland – aber sie langweilte sich auch und wollte gerne wieder in die Schule. Es gab kaum gleichgesinnte Menschen in der Umgebung.

Nun hatte ich genug Geld zusammen und konnte eine Wohnung für uns mieten, ich war also nicht mehr auf „Wohnen gegen Hand“ angewiesen. Natürlich bedeutete das mehr Ausgaben, aber ich freute mich sehr auf eine eigene Wohnung, wo ich mich voll und ganz auf meine eigene Arbeit konzentrieren konnte. Wir zogen nach Maro und ich meldete meine Tochter dort bei der Grundschule an, wo sie ein halbes Jahr zuvor schon einmal als Gastschülerin gewesen war.

Wir hatten eine schöne kleine Wohnung in einem Haus im Dorf mit Dachterrasse. Nach meinem großen Auftrag bekam ich meinen ersten Dauerkunden und verschiedene kleine und mittlere Aufträge. Es lief, aber ich musste immer noch sehr viel arbeiten und auch nach Aufträgen suchen, um die laufenden Kosten zu bezahlen.

 

Sich hart abgrenzen bedeutet, sanft und verständnisvoll mit sich selbst zu sein

Womit ich nun in den nächsten Monaten konfrontiert war, waren zum einen das Unverständnis von Bekannten und Freundinnen aus der Umgebung, wenn ich keine Zeit hatte, mich zu verabreden oder für Wanderungen, Freizeitaktivitäten usw. und zum anderen Leute, die zu Besuch kamen, manchmal auch spontan und dann kein Verständnis dafür hatten, dass ich mehr aufs Arbeiten konzentriert war als auf Freizeit. Es kamen viele Kommentare wie „du willst ja immer nur arbeiten, guck dich doch mal an, stress dich doch nicht so, mach doch auch mal Pause…”.

Natürlich ist es wichtig, auf sich zu achten, auch Pausen zu machen etc., aber es gibt nun mal auch diese Zeiten, wo man wirklich die Sachen durchziehen muss. Es geht ja nun mal um die Existenz, dass man wohnen und essen kann zunächst, und nicht um irgendwelchen Luxus. Eine alte Freundin aus Deutschland, die für ein paar Tage kam, um Urlaub zu machen, aber wusste, dass ich selbst keinen Urlaub hatte, bat mich sogar, leise zu sein, in meiner eigenen Wohnung, wo ich morgens am Küchentisch saß und die frühen Stunden zum Arbeiten nutzte, bevor ich meine Tochter zur Schule weckte. Das und noch einige ähnliche Dinge passierten über mehrere Monate hinweg und ich hatte also zu lernen, mich konsequent abzugrenzen, was mir aber nicht immer gleich gelang und was letztendlich sogar zur Folge hatte, dass ich mich von einigen Personen, die früher zu meinem Freundes- und Bekanntenkreis gehört hatten, komplett abgrenzen musste. Ja, auch an den schönsten Urlaubsorten gibt es Zeiten, in denen man hart arbeiten muss, um sich dadurch letztendlich aber mehr Freiheit zu verschaffen.

 

 

 

 

 

Der Vorteil von Gemeinschaft und Austausch mit Gleichgesinnten als ortsunabhängiger Nomade mit Kind(-ern)

Wenn man keine Kinder hat, ist es ja weniger ein Problem, sich für mehrere Monate oder auch ein ganzes Jahr komplett abzuschotten und sich auf das eigene Business und die Arbeit zu konzentrieren. Mit Gleichgesinnten kann man so auch zunächst online im Kontakt sein und sich austauschen.

Mit Kindern ist es allerdings wichtig, Gleichgesinnte auch in der Nähe zu haben. So kann man sich gegenseitig unterstützen, die Kinder haben die Möglichkeit, auch mal bei anderen zu spielen und man kann auch gemeinsam mit anderen Familien etwas unternehmen, sich austauschen und dabei noch Kinder mitnehmen von anderen, die womöglich gerade arbeiten.

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Nach diesen Erfahrungen, die am Anfang teilweise so problematisch waren, kam ich irgendwann zu der Erkenntnis, dass es doch super sein könnte, mit einer oder mehreren gleichgesinnten Familien näher zusammen zu leben, entweder im selben Haus oder zumindest eben in unmittelbarer Nachbarschaft.

Ich startete also eine persönliche Initiative und versammelte einige befreundete Familien, die auch so etwas suchten, in einer Facebook-Gruppe, um zu schauen, ob man sich mit einigen Leuten zusammentun könnte. Es wollte aber nicht so richtig klappen, weil jeder etwas anderes wollte, oder erst später. Das einzige, was dabei herauskam, waren Vorschläge für Häuser, die für mich ohne Auto zu weit ab vom Schuss waren und andere waren doch noch nicht so weit. Es war doch komplizierter als ich gedacht hatte.

Dann kam aber etwas anderes: Die liebe Kristina Frank lud Anfang diesen Jahres ein, zu einem lockeren Co-Living in einem Bungalow-Dorf in Portugal an der Algarve zusammenzukommen. Sie war dort schon im Vorjahr mit ihrer Familie und ein paar anderen befreundeten Familien gewesen.

Das war die beste Idee!

Vorteile:

  • andere Kinder zum Spielen
  • Pool, Restaurant, Infrastruktur
  • Unternehmungen und Ausflüge mit anderen, auch wenn man selbst kein Auto hat
  • man passt mal auf andere Kinder auf und das eigene Kind ist auch oft mit anderen unterwegs

Es war das Beste, was ich in der Situation machen konnte!

Es gab viel Austausch und Spaß, gemeinsame Aktivitäten und auch arbeitsmäßig ergaben sich bei einigen neue Kooperationen. Und ich hatte viel Zeit zum ungestörten Arbeiten, keiner war beleidigt, wenn ich irgendwo nicht mitmachen konnte, weil ich am Arbeiten war.

Meine Bungalow-Nachbarn waren Oliver und Nicole Heimbold, die hier ihre Weltreise ausklingen ließen. Nicole hat einen Podcast zum Thema Cashflow und Oliver ist Experte für Facebook-Ads. Wenn ich in der Zukunft mal Werbung bei FB schalten will, weiß ich, an wen ich mich wenden kann! Lena und Mik Busch bieten verschiedene Online-Business-Kurse an und Kristina und Andreas Frank haben eine Kreativ-Agentur und haben gerade eine Mastermind-Gruppe ins Leben gerufen, für Leute, die gerade mit ihrer Ortsunabhängigkeit starten.

Interesse an Mastermind?

Diese Mastermind-Gruppe ist für Leute, die ins ortsunabhängige Leben starten wollen – aber nicht allein und auf eigene Faust, sondern eben begleitet und mit richtiger Unterstützung. Andreas und Kristina zeigen dir ganz konkret, wie du dein Online-Business aufbaust und begleiten dich ein halbes Jahr lang bei allen Schritten – nicht nur technisch-organisatorisch, sondern sie helfen dir dabei, von vorne herein ein so gutes Mindset aufzubauen, dass du viele Anfangsschwierigkeiten vermeidest. Darüber hinaus knüpfst du gleich auch Kontakte mit den anderen Teilnehmern, so dass sich sicherlich die eine oder andere Kooperation entwickeln wird.
Hier findest du ausführliche Informationen zu der Mastermind-Gruppe von Kristina und Andreas und zusätzlich die Aufzeichnung von ihrem Webinar über die wichtigsten Schritte in die finanzielle Freiheit: https://freilebenlernen.com/mmwebinar-die-sieben-wichtigsten-schritte-in-deine-finanzielle-freiheit/

Über diesen Link kannst du dich für ein unverbindliches und kostenloses Vorgespräch eintragen. Wenn dabei herauskommen sollte, dass die Mastermindgruppe etwas für dich ist, kannst du ihnen den Rabattcode „Mirjam2018“ nennen und bekommst eine vergünstigte Teilnahme.

 

Wie kannst du selbst ein Co-Living auf Zeit organisieren?

Nun aber nochmal zurück zum Thema Co-Living.

Viele fragen mich, wo so etwas angeboten oder organisiert wird – dabei ist es eigentlich sehr einfach, ein Co-Living mit einer oder mehreren befreundeten Familien/Alleinerziehenden selbst zu organisieren.

Entweder du kennst schon andere Interessierte, live oder aus dem Netz, ansonsten kannst du sicher auch über meine Facebookgruppe oder andere ähnliche Facebookgruppen Leute kennenlernen, mit denen man so etwas machen kann.

Dann müsst ihr nur noch einen passenden Zeitraum und eine gute Location finden.

Am besten planst du es mit jemand anderem gemeinsam und ihr organisiert es zu zweit oder zu dritt, dann habt ihr schon mal euch und könnt anschließend bei Bedarf noch weitere Leute dazu einladen.

Wie findest du die richtige Location „für jeden Geschmack“?

Es ist eigentlich so easy, wie einen gemeinsamen Familienurlaub zu planen. Man kann es, wie gesagt, zu zweit oder zu dritt planen und dann die Option offen lassen, dass man anschließend noch weiteren Leuten Bescheid sagt. Die anderen können dann entweder in derselben Location etwas buchen oder suchen sich etwas anderes im selben Ort.

Es haben ja nicht immer alle den gleichen Geschmack bezüglich der Unterkunft oder dem idealen Ort.

Mir hat es im Bungalow Village sehr gut gefallen, auch wenn es 2 km vom Meer entfernt ist und dort so etwas wie ein Park oder größere Grünflächen schön gewesen wären. Dafür hatten wir aber den Pool und das Restaurant, was ich persönlich wichtiger fand. Grün genug war es trotzdem, es gab viele Bäume auf dem Gelände, wir hatten Ausblick auf Hügel mit Olivenbäumen und Korkeichen und abends hörte man viele Käuzchen und es gab Blau-Elstern.

Eine Teilnehmerin wohnte mit ihren beiden Kindern im benachbarten Küstenort Luz, direkt am Meer in einer Ferienwohnung, weil es ihnen wichtig war, direkt am Strand zu sein. Trotzdem kam sie in die Bungalowanlage, um sich hier mit Leuten zu treffen, gemeinsam zu arbeiten und man machte Sachen zusammen. Zwei andere gingen später in ein anderes Dorf auf einen Öko-Campingplatz, weil sie dort mehr Natur und auch richtigen Wald hatten und außerdem direkt am Meer waren. Dafür gab es dort aber keinen Pool.

So kann jeder auf seine Kosten kommen und man kann trotzdem in der Nähe wohnen.

Meine persönlichen Prioritäten für die Unterkunfts-Location sind folgende:

  • Bungalow Village oder Resort mit Appartements (eigene Küche)
  • großer Pool
  • Restaurant
  • unmittelbare Nähe (am besten zu Fuß erreichbar) zu einer Stadt oder einem Städtchen mit schönem Ambiente und Geschäften
  • Nähe zum Strand wäre zusätzlich toll, aber kein Muss, wenn eine gute Poolanlage vorhanden ist
  • Möglichkeiten zu Ausflügen in die Natur
  • Themenparks (Wasserpark, Tierpark etc.) wären schön für Ausflüge


Gutes W-LAN in Ferienanlagen und Resorts

Natürlich haben die meisten Ferienanlagen, Resorts, Hotels usw. fast alle W-LAN. Die Qualität lässt aber oft zu wünschen übrig, und gerade wenn man online arbeitet, braucht man die Möglichkeit einer schnellen Datenübertragung und gewährleistete Video-Calls.

Deshalb empfehle ich dir ausdrücklich, dich nicht vom WLAN der Location abhängig zu machen, denn Enttäuschungen und Ärger sind dann mit Sicherheit vorprogrammiert.

Besorge dir einen mobilen Router und kaufe dir eine lokale SIM-Karte. Am besten erkundigst du dich vorab, welcher Anbieter in dem Land gerade das beste Angebot für mobile Daten hat. Zusätzlich musst du dich aber auch erkundigen, ob für den Anbieter dort an dem Ort auch ein guter Empfang besteht. Mit deinem mobilen Router hast du dann dein eigenes WLAN.

Für mein Handy habe ich immer eine zweite SIM-Karte, denn dafür bauche ich nicht so viele GBs, wenn ich unterwegs bin, eigentlich sogar gar keine, weil man den mobilen Router mitnehmen kann. Ich nehme für die SIM-Karte des Handys meistens einen so günstigen Tarif wie möglich, der auch wenn möglich internationale Anrufe beinhaltet. Meistens lohnt es sich, das so zu splitten, da wir in Portugal ein super Angebot für mobile Daten hatten (30 GB für 15 €). Die SIM-Karte war aber ausschließlich für die Internetnutzung und man konnte gar nicht mit ihr telefonieren. Deshalb die 2 SIM-Karten.

Man muss zwar vorab etwas Recherchearbeit betreiben, aber es lohnt sich.

 

Komm in meine Facebook-Gruppe, wenn du dich für das Thema Ortsunabhängiges Leben interessierst oder wenn du ein Co-Living organisieren willst und dafür Teilnehmer suchst oder Fragen hast!
– Hier klicken –

 

Bestelle dir das E-Book von Verena und Domink, die mit ihrer Familie ortsunabhängig leben. Sie haben 24 weitere Familien interviewt – in diesem Buch liest du somit die Geschichten von 25 ortsunabhängigen Familien, die jede auf ihre Weise ortsunabhängig leben und arbeiten und mit ihren Kindern die Welt bereisen.

  • Was sind das für Familien, die auf Reisen gegangen sind?
  • Was war ihre Motivation aufzubrechen?
  • Wie finanzieren sie ihr ortsunabhängiges Leben?
  • Welche Länder sind empfehlenswert?
  • Was ist bei der Planung wichtig?
  • Was ist alles vor der Abreise zu erledigen?
  • Wie gehen sie mit Ablehnung im sozialen Umfeld um?
  • Wie hat das Reisen sie verändert?
  • Was haben sie noch für Visionen für ihr Leben?

Hier geht es zum Buch: – hier klicken –

 

Im nächsten Blogartikel erzähle ich von unserer Reise nach Nicaragua und Costa Rica, die wir im Anschluss an dieses Co-Living gemacht haben, wie wir uns „aus Versehen“ in einem Bürgerkriegsgebiet wiederfanden, wie das Wiedersehen mit alten Freunden verlief und wie wir uns in Costa Rica am Strand erholt haben und schöne Naturerlebnisse hatten.

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